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Der „Demografie-Preis für Nachwuchswissenschaftler“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für demografische Themen – die Öffentlichkeit wird alle zwei Jahre durch die Ausschreibung, die Bekanntgabe der Preisträger und die Publikation der Ergebnisse für demografische Themen sensibilisiert.
Mit dem Preis fördert das idz die gesellschaftliche Diskussion über den demografischen Wandel, es verleiht ihr eine wissenschaftliche Grundlage und zeigt den Entscheidungsträgern Handlungsperspektiven auf. Das idz möchte die Zahl der zu diesem Thema geschriebenen Diplomarbeiten und Dissertationen erhöhen, indem sie junge Wissenschaftler an Universitäten frühzeitig auf das Thema aufmerksam macht.
Die Intention ist, dass das Interesse an demografischen Themen ein Leben lang bestehen bleiben dürfte, wenn man in jungen Jahren einmal eine Abschlussarbeit darüber geschrieben hat. In Frankreich beispielsweise kennt jedes Kind die Gesamtfruchtbarkeitsrate der französischen Bevölkerung, in Deutschland ist hingegen das demografische Bewusstsein unterentwickelt. Das gilt es zu ändern.
Der erste Demografiepreis 2006/2007 wurde zu dem Thema „Wege zu mehr Kindern in Deutschland im Rahmen einer liberalen Gesellschaftsordnung“ ausgeschrieben. Er stand unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Tiefensee. Der zweite Preis 2008/2009 beschäftigte sich mit der Fragestellung "Welche Chancen bietet der demografische Wandel für die Gesellschaft, gerade für junge Leute?" Die Preisverleihungen des Demografiepreises finden jeweils im Rahmen eines Demografie-Kongresses statt, bei dem renommierte Experten zusammen mit den Preisträgern diskutieren.
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